Wednesday, 25 May 2011

Gregorio Camara Villar - Deveres Fundamentais

Os deveres fundamentais não têm aplicação direta, pois dependem de lei que comine sanção. Todavia, a terão quando a inexistência de tal lei obstaculizar eficácia de direito fundamental. O dever de proteger o meio ambiente e o dever de fornecer educação são exemplos desse tipo de dever fundamental com aplicação direta.

Nietzsche - Jenseits von Gut und Böse (citações das primeiras páginas).

Gesetzt, wir wollen Wahrheit: warum nicht lieber Unwahrheit? Und Ungewissheit? Selbst Unwissenheit?

Diese Art zu urtheilen macht das typische Vorurtheil aus, an dem sich die Metaphysiker aller Zeiten wieder erkennen lassen; diese Art von Werthschätzungen steht im Hintergrunde aller ihrer logischen Prozeduren; aus diesem ihrem „Glauben“ heraus bemühn sie sich um ihr „Wissen“, um Etwas, das feierlich am Ende als „die Wahrheit“ getauft wird. Der Grundglaube der Metaphysiker ist der Glaube an die Gegensätze der Werthe. (Válido, inválido (lóg.), ético, anti-ético (ética), belo e feio (estética), crença e conhecimento (epistemologia), justo e injusto (direito?) ou seria legal e ilegal? ou, quem sabe, uma mistura dos dois, ou, até, quem sabe, só o injusto mesmo, porque infelizmente o direito tem muito pouco ou quase nada de justiça e de legalidade.)

(...) und zweitens, ob jene volksthümlichen Werthschätzungen und Werth-Gegensätze, auf welche die Metaphysiker ihr Siegel gedrückt haben, nicht vielleicht nur Vordergrunds-Schätzungen sind, nur vorlaufige Perspektiven, vielleicht noch dazu aus einem Winkel heraus, vielleicht von Unten hinauf, Frosch-Perspektiven gleichsam, um einen Ausdruck zu borgen, der den Malern geläufig ist?

Vielleicht! — Aber wer ist Willens, sich um solche gefährliche Vielleichts zu kümmern!

(...) Philosophen des gefährlichen Vielleicht in jedem Verstande.

(...) und wir sind grundsätzlich geneigt zu behaupten, dass die falschesten Urtheile (zu denen die synthetischen Urtheile a priori gehören) uns die unentbehrlichsten sind, dass ohne ein Geltenlassen der logischen Fiktionen, ohne ein Messen der Wirklichkeit an der rein erfundenen Welt des Unbedingten, Sich-selbst-Gleichen, ohne eine beständige Fälschung der Welt durch die Zahl der Mensch nicht leben könnte, — dass Verzichtleisten auf falsche Urtheile ein Verzichtleisten auf Leben, eine Verneinung des Lebens wäre. Die Unwahrheit als Lebensbedingung zugestehn: (okay, mas quem disse que eu quero a vida e não a morte? Por que eu deveria escolher aquilo que afirma a vida, com todos os seus prazeres e terrores? E se a vida não for o bastante para mim? E se a mentira, a falsidade e a imoralidade forem condições para viver, porque todos, em algum momento, on pain of death, são imorais, isso significa que a moralidade perdeu objeto?)

(...) und eine Philosophie, die das wagt, stellt sich damit allein schon jenseits von Gut und Böse.

Sunday, 22 May 2011

Grundlegung: Kant, Würde, vernünftige Wesen

“(…) wenn sie vernunftlose Wesen sind, nur einen relativen Werth, als Mittel, und heißen daher Sachen, dagegen vernünftige Wesen Personen genannt werden, weil ihre Natur sie schon als Zwecke an sich selbst, d. i. als etwas, das nicht bloß als Mittel gebraucht werden darf, auszeichnet, mithin so fern alle Willkür einschränkt (und ein Gegenstand der Achtung ist). Dies sind also nicht bloß subjective Zwecke, deren Existenz als Wirkung unserer Handlung für uns einen Werth hat; sondern objective Zwecke, d. i. Dinge, deren Dasein an sich selbst Zweck ist und zwar ein solcher, an dessen statt kein anderer Zweck gesetzt werden kann, dem sie bloß als Mittel zu Diensten stehen sollten, weil ohne dieses überall gar nichts von absolutem Werthe würde angetroffen werden; wenn aber aller Werth bedingt, mithin zufällig wäre, so könnte für die Vernunft überall kein oberstes praktisches Princip angetroffen werden.” (G, 428)


“Was sich auf die allgemeinen menschlichen Neigungen und Bedürfnisse bezieht, hat einen Marktpreis; das, was, auch ohne ein Bedürfniß vorauszusetzen, einem gewissen Geschmacke, d. i. einem Wohlgefallen ambloßen zwecklosen Spiel unserer Gemüthskräfte, gemäß ist, einen Affectionspreis; das aber, was die Bedingung ausmacht, unter der allein etwas Zweck an sich selbst sein kann, hat nicht bloß einen relativen Werth, d. i. einen Preis, sondern einen innern Werth, d. i. Würde. Nun ist Moralität die Bedingung, unter der allein ein vernünftiges Wesen Zweck an sich selbst sein kann, weil nur durch sie es möglich ist, ein gesetzgebend Glied im Reiche der Zwecke zu sein. Also ist Sittlichkeit und die Menschheit, so fern sie derselben fähig ist, dasjenige, was allein Würde hat. Geschicklichkeit und Fleiß im Arbeiten haben einen Marktpreis; Witz, lebhafte Einbildungskraft und Launen einen Affectionspreis; dagegen Treue im Versprechen, Wohlwollen aus Grundsätzen (nicht aus Instinct) haben einen innern Werth. Die Natur sowohl als Kunst enthalten nichts, was sie in Ermangelung derselben an ihre Stelle setzen könnten; denn ihr Werth besteht nicht in den Wirkungen, die daraus entspringen, im Vortheil und Nutzen, den sie schaffen, sondern in den Gesinnungen, d. i. den Maximen des Willens, die sich auf diese Art in Handlungen zu offenbaren bereit sind, obgleich auch der Erfolg sie nicht begünstigte. Diese Handlungen bedürfen auch keiner Empfehlung von irgend einer subjectiven Disposition  oder Geschmack, sie mit unmittelbarer Gunst und Wohlgefallen anzusehen, keines unmittelbaren Hanges oder Gefühles für dieselbe: sie stellen den Willen, der sie ausübt, als Gegenstand einer unmittelbaren Achtung dar, dazu nichts als Vernunft gefordert wird, um sie dem Willen aufzuerlegen, nicht von ihm zu erschmeicheln, welches letztere bei Pflichten ohnedem ein Widerspruch wäre. Diese Schätzung giebt also den      Werth einer solchen Denkungsart als Würde zu erkennen und setzt sie über allen Preis unendlich weg, mit dem sie gar nicht in Anschlag und Vergleichung gebracht werden kann, ohne sich gleichsam an der Heiligkeit derselben zu vergreifen.” (G, 434-5)



Nun folgt hieraus unstreitig: daß jedes vernünftige Wesen als Zweck an sich selbst sich in Ansehung aller Gesetze, denen es nur immer unterworfen sein mag, zugleich als allgemein gesetzgebend müsse ansehen können, weil eben diese Schicklichkeit seiner Maximen zur allgemeinen Gesetzgebung es als Zweck an sich selbst auszeichnet, imgleichen daß dieses seine Würde (Prärogativ) vor allen bloßen Naturwesen es mit sich bringe, seine Maximen jederzeit aus dem Gesichtspunkte seiner selbst, zugleich aber auch jedes andern vernünftigen als gesetzgebenden Wesens (die darum auch Personen heißen) nehmen zu müssen.” (G, 438)

Akademie-Ausgabe

How did it come to this? How did it happen? Will anyone ever answer this question? I still haven't found a good answer.






Hitler: Denn als unsere Partei gerade sieben Mann hoch war, sprach sie schon zwei Grundsätze aus: Erstens, sie wollte eine wahrhaftige Weltanschauungspartei sein, und zweitens, sie wollte daher kompromisslos die einzige Macht und alleinige Macht in Deutschland. 

Wir mussten als Partei in der Minorität bleiben, weil wir die wertvollsten Elemente des Kampfes und des Opfers sind, in der Nation mobilisierten, die zu allen Zeiten nicht die Mehrheit, sondern die Minderheit ausgemacht haben. 



"Der kostbarste Besitz auf dieser Welt aber ist das eigene Volk. Und für dieses Volk und um dieses Volk wollen wir ringen und wollen wir kämpfen.
Und niemals erlahmen.
Und niemals ermüden.
Und niemals verzagen.
Und niemals verzweifeln.
Es lebe unsere Bildung.
Es lebe unser deutsches Volk."

Thursday, 19 May 2011

Wechselliebe und Achtung in Kants Tugendlehre

"Vermöge des Prinzips der Wechselliebe sind sie angewiesen, sich einander beständig zu nähern, durch das der Achtung, die sie einander schuldig sind, sich im Abstande von einander zu erhalten, und, sollte eine dieser großen sittlichen Kräfte sinken: 'so würde dann das Nichts (der Immoralität) mit aufgesperrtem Schlund der (moralischen) Wesen ganzes Reich, wie einen Tropfen Wasser Trinken' " Kant, Die Metaphysik der Sitten, § 24 der Tugendlehre.

[Em virtude do princípio do amor-mútuo são eles (os seres humanos) ordenados a se aproximar constantemente, pelo do respeito, ao qual estão obrigados, a se manter distantes um do outro e, se uma dessas grandes forças morais afundar, então 'iria o nada (a imoralidade) com uma garganta escancarada beber todo o reino da essência (moral), como uma gota de água.']